Bericht vom Hilftstransport in die Ukraine

“Die Zeit ist gekommen zurück zu den Wurzeln zu kehren.”

Der Gründer der Sozialstiftung Oberberg, Aron Warkentin, hat sich mit großen Buchstaben auf die Fahnen geschrieben: “Hilfe für Osten”. Mittlerweile arbeitet die Stiftung aber schon in mehreren Tätigkeitsbereichen lokal, regional und ab und zu auch international.

Anfang des Jahres haben wir einige Anfragen aus dem ehemaligen “Ostblock” unter anderem aus der Ukraine und Ungarn bezüglich einer humanitären Hilfe bekommen. Die Sozialstiftung Oberberg hat sofort entschieden, dass sie helfen will.
Eine konkrete Anfrage aus der Ukraine lautete: ” Wir brauchen medizinische Technik für die Krankenhäuser in der Ostukraine, also für das Kriegsgebiet.”

Barnabas Ivan hat das Projekt ehrenamtlich in die Hand genommen. „Am Anfang war die Aufgabe für mich eine neue Herausforderung, weil ich mich in diesen Bereich kaum auskannte. Durch die viele Kontakte von unserm Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Johannes Reimer, habe ich viel Hilfe und Unterstützung bekommen.“ erklärt er.
Die gemeinnützige Einrichtung Chance in Bergischen gGmbH hat das Projekt ebenfalls unterstützt und eine Lagerhalle zur Verfügung gestellt. So konnte die Sammelaktion beginnen. Viele Krankenhäuser, Altenheime und Hilfsorganisationen haben Hilfsgüter gespendet und in wenigen Wochen war die Halle voll mit Krankenbetten, Rollstühlen und Rollatoren.
Nach mühsamen Verwaltungswegen mit deutschen und ukrainischen Behörden konnte vor zwei Wochen endlich der große 40t-LKW beladen werden und die Fahrt Richtung Osten antreten. Der Transport wurde vor Ort von unserer Partnerstiftung (Union of Independent Churches of Urkaine) empfangen und an die überfüllten Krankenhäuser der Ostukraine weitergeleitet.

Auch mehrere christliche Gemeinden aus Bergneustadt und Umgebung haben sich durch Spenden an dem Hilfsprojekt beteiligt. Davon konnten Kosten für den Transport gedeckt werden.
Auch viele ehrenamtliche Helfer haben mit angepackt und die Hilfsorganisation Baptist Aid aus Ungarn hat uns den LKW zur Verfügung gestellt.
Viele Hände haben großes bewegt und wir sind glücklich und dankbar, dass wir gemeinsam den notleidenden Menschen in dem Krisengebiet helfen konnten.