WEISST DU WER ICH BIN? Das Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben

Die Sozialstiftung Oberberg beschäftigt sich schon länger damit, das Projekt „Weißt du wer ich bin?“ durchzuführen.

Der Hintergrund ist der, dass wir im September 2020 anlässlich der Interkulturellen Woche eine selbst gestaltete Ausstellung unter dem Motto „Geschichten und Gesichter“ durchgeführt haben, in der es um Menschen mit Migrationshintergrund im Oberbergischen ging. Bei dieser Aktion sind wir mit Muslimen in Kontakt gekommen, die – wie wir – das Anliegen haben, das friedliche Zusammenleben mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und das interreligiöse Gespräch zu fördern. Dabei sind wir auf das Projekt „Weißt du wer ich bin?“ zu sprechen gekommen.

Das interreligiöse Projekt „Weißt Du, wer ich bin?“

fördert das friedliche Zusammenleben der Religionen in Deutschland, indem es Menschen jüdischer, christlicher und muslimischer Tradition dazu befähigen will, Verbindendes zu entdecken, Unterschiede zu respektieren, füreinander einzustehen und gemeinsam zu handeln.

Es wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, dem Zentralrat der Juden, und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland. Das Bundesinnenministerium fördert dieses, wenn mindestens zwei von den drei Religionsgemeinschaften ein Projekt zur interreligiösen Verständigung planen und gemeinsam einen Antrag stellen.

Welches gemeinsame Projekt ist möglich?

Bei den ersten Gesprächen mit Vertretern von freikirchlichen Christen und Mitgliedern der Moscheegemeinde in Bergneustadt ist die Idee entstanden, gemeinsam eine Ausstellung über die sog. abrahamitischen Religionen zu gestalten. Um diese Idee zu konkretisieren, konnten wir bereits vier Abteilungen aus der „Ausstellung Weltreligionen“ vom ChristusForum Deutschland aufbauen. Diese kann ergänzt werden z.B. durch Gegenstände, die zur persönlichen Religionsausübung verwendet werden oder auch durch Videoclips. Neben der Ausstellung können auch Vortragsabende zum Judentum, Christentum und Islam geplant werden. Denkbar sind auch Gesprächskreise über Gemeinsamkeiten in den Religionen, z.B. Personen, die in den Heiligen Schriften von Juden, Christen und Muslimen (der Thora, der Bibel und dem  Koran) vorkommen. Darüber hinaus sammeln wir weitere Ideen und sind dankbar für jede Anregung für eine Aktion, die im Herbst 2021 anlässlich der „Interkulturellen Woche“ stattfinden könnte.

Bitte informieren und beteiligen Sie sich!

Damit sich möglichst viele selbst ein Bild machen und mitdenken können, wird die vorläufige Ausstellung ab dem 1. Mai im Kulturmixx der Sozialstiftung Oberberg zu sehen sein. Terminvereinbarung sind per Telefon/WhatsApp unter der Nummer 0173-2057687 oder E-Mail unter info@sozialstiftung-oberberg.de möglich.

Ansprechpartner sind Jamel Othmani (Caritas Gummersbach) und Reinhard Lorenz (Sozialstiftung Oberberg).